Messermacher Johannes Heisel

Johannes Heisel

Messermacher
Johannes Heisel

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Der erfahrene Pfadfinder und Outdoor-Fan Johannes Heisel aus Rheinland-Pfalz fertigt ganz besondere Fahrten-, Jagd- oder auch Kochmesser. Ob Metallbearbeitung, Schleifen und Polieren der Griffe oder die eigene Herstellung der passenden Holster – in seiner gut ausgestatteten Werkstatt kann Johannes Heisel alle Arbeitsschritte selber verrichten. Wer den idealen Reisebegleiter oder ein individuelles Sammlerstück sucht, wird unter seinen Messern garantiert fündig. Besondere Individualität der Messer wird u.a. durch die Verarbeitung von Echtholz für die Griffe erzielt. Die einzigartigen Maserungen in der natürlichen Holzstruktur sind Merkmale der Messer, auf die Heisel sehr viel Wert legt. Dass sich die bisweilen zeitintensive Suche nach dem schönsten Holz lohnt, sieht man den fertigen Messern sofort an. Im Interview erzählt uns Johannes Heisel, wie er zum Messermachen gekommen ist, was ihn daran fasziniert und wie er bei der Fertigung seiner Messer vorgeht. Nebenbei gibt es viele Tipps und Anregungen für Messerspezialisten und die, die es noch werden möchten!


2. Kannst Du uns etwas über Dein erstes Messer und dessen Entstehung erzählen? Seit wann fertigst Du Messer?3. Woher bekommst Du die Ideen zu Deinen Messern? Was inspiriert Dich?
5. Wie sieht Deine Werkstatt aus: Welche Werkzeuge / Maschinen nutzt Du?6. Welche Art von Messern bietest Du an? Hast Du Dich auf eine Messerart spezialisiert?
8. Mit welchen Klingenmaterialien arbeitest Du besonders gern?9. Welches Verfahren nutzt Du, um Deine Messer zu signieren? Steckt eine besondere Geschichte hinter Deinem Logo?
11. Entwirfst und fertigst Du die zugehörigen Holster für Deine Messer selbst?12. Gibt es unter denen von Dir handgefertigten Messern eines, mit dem Du etwas Besonderes verbindest?
14. Worin siehst Du die Unterschiede Deiner Messer zu denen, die in Groß-Serien in Messerschmieden produziert werden?15. Welche Trends siehst Du für den Markt der handgefertigten Messer?






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1. Wie bist Du zum Messermachen gekommen? Was reizt Dich am Messermachen?

Zum Messermachen kam ich über Eigenbedarf und die Motivation eines Freundes. Ich selbst bin schon seit vielen Jahren aktiver Pfadfinder und Outdoorfan. Mein Freund ist Angler. Als er eines Tages mit dem Vorschlag bei mir stand, dass wir uns doch einfach unsere Messer selber anfertigen könnten, war ich zunächst mehr als skeptisch. Ich dachte, dass wir einen Haufen Geld für Material ausgeben würden und am Ende mit einem Ergebnis leben müssten, das auf Dauer wohl eher nicht unserem Anspruch an Optik und Qualität entsprechen würde. Zudem hatte ich ja auch ein gutes Fahrtenmesser – ein Jagdmesser eines durchaus renommierten Herstellers.
Aber am Ende hat er sich durchgesetzt und ich dachte: „na ja zumindest wird die gemeinsame Arbeit sicher ein Spaß“.
Johannes Heisel – Messermacher


2. Kannst Du uns etwas über Dein erstes Messer und dessen Entstehung erzählen? Seit wann fertigst Du Messer?

Es folgte eine Materialbestellung (Klingen, Holz, Leder und Kleinkram), viel Lesen und eine Woche Urlaub, die wir größtenteils in meiner Kellerwerkstatt verbrachten. In dieser Woche habe ich drei Messer angefertigt. Eines habe ich einem Freund zum Geburtstag geschenkt, eines dient mir noch heute in der Werkstatt, und mein ganz persönliches Erstlingswerk hat mich, ganz anders als erwartet, so begeistert, dass es mich bis heute auf vielen Fahrten quer durch Europa begleitet hat. Verarbeitet habe ich dabei eine Klinge von Helle, Maserbirkenholz, Leder und ein Stück Hirschhorn. Als Krönung habe ich das Lilienwappen meines Pfadfinderbundes auf der Gürtelscheide angebracht. Einem Anfänger würde ich heute sicher zu etwas Einfacherem raten, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Johannes Heisel Erstes Messer

© Johannes Heisel
Mein erstes Messer.

Die Arbeit mit verschiedenen Materialien – Holz, Metalle, Leder, Horn und vieles mehr –, die vielen verschiedenen Arbeitstechniken – Bohren, Feilen, Sägen, Schleifen, Polieren, Nähen, um nur einige aufzuzählen – und ganz besonders das freie Gestalten haben mich in der Folgezeit dazu gebracht ein Messer nach dem anderen zu entwerfen und zu realisieren.
Es erfüllt mich jedes Mal mit großer Freude mit meinen eigenen Fähigkeiten ein Werkzeug geschaffen zu haben, das jemand anders so sehr zu schätzen weiß, dass er es selbst besitzen und nutzen möchte.
Das alles ist nun schon fünf Jahre her und seitdem haben sich Werkstatt, Ideenreichtum und Qualität meiner Arbeit stetig nach vorne entwickelt.

Johannes Heisel – Messermacher


3. Woher bekommst Du die Ideen zu Deinen Messern? Was inspiriert Dich?

Ich lasse mich gerne von den Rohmaterialien begeistern. Manchmal ist es ein bestimmtes Stück Holz mit einer ausgefallenen Zeichnung, die mich zu einer Form für den Griff führt. Manchmal entdecke ich eine Klinge, die mich fasziniert und ich spiele so lange damit herum, bis mir ein Messerkonzept dazu einfällt. Auf jeden Fall kann ich meine Kreativität nicht erzwingen. Es gibt Tage, da wache ich mit einer guten Idee auf und es gibt Tage, da geht einfach nichts von der Hand. Ich hatte mal eine Klinge, die ich eigentlich nur gekauft habe, weil sie gerade preiswert zu bekommen war. Sie lag dann über ein Jahr in meiner Werkstatt, ohne dass mir etwas dazu eingefallen wäre. Heute ziert sie eines meiner besten Stücke. Geduld zahlt sich am Ende immer aus.
Johannes Heisel – Messermacher


4. Wie gehst Du vor, wenn Du ein neues Messer entwirfst?

Zunächst mache ich mir eine 1:1-Zeichnung von der Klinge auf Papier. Mit dem Bleistift kann ich dann die äußeren Linien des Griffes zeichnen und immer wieder abwandeln, also ganz oder zum Teil wieder wegradieren, so lange bis mir das Ergebnis gefällt.
In die so entstandene Form werden dann die Ziereinlagen und die Beschläge eingezeichnet. Hier ist es auch ratsam sich die Griffmaterialen im Original anzusehen. Nur so kann man abschätzen, ob beispielsweise die Holzmaserung auch zu der Form des Messers passt.
Dann wird eine Konstruktionsskizze erstellt und ausgeschnitten, die alle Details, auch die unter der Oberfläche des Griffes zeigt. Sie dient dann als Schablone und Vorlage beim Bohren, Sägen und Schleifen.

Johannes Heisel Entwurf neues Messer

© Johannes Heisel
Übertrag der Angel von der Zeichnung auf den Griffblock.
Johannes Heisel – Messermacher


5. Wie sieht Deine Werkstatt aus: Welche Werkzeuge / Maschinen nutzt Du?

Meine Werkstatt ist ein ca. 30 qm großer Kellerraum mit Fenster. Darin gibt es vier Werkbänke die ich mir jeweils für die einzelnen Arbeitsschritte eingerichtet habe. Einer dient beispielsweise der Metallbearbeitung, einer ist für das Schleifen und Polieren der Griffe vorgesehen. Darüber hinaus gibt es ein großes Lagerregal für Holz und Metall.
An Maschinen besitze ich eine Tischbohrmaschine, eine Kappsäge, eine Dekupiersäge, einen Schleifbock und eine Bandschleifmaschine. Darüber hinaus kommen nur Handwerkzeuge wie Winkelschleifer, Handsägen, Stemmeisen und solche Dinge zum Einsatz. Es gibt auch ein „Nähkästchen“ mit allem, was man für die Scheiden-Herstellung braucht.

Johannes Heisel Werkstatt

© Johannes Heisel
Eine Werkzeugauswahl.

Am meisten vermissen würde ich vermutlich meinen Industriestaubsauger, der mir eine professionelle Absaugung ersetzen muss. Auch einen ausrangierten Haushaltsbackofen habe ich in meine Werkstatt integriert, um Klingen anzulassen und Klebstoff auszuhärten.
Mein Schmiedewerkzeug, also Amboss, Kohlen- und Gasesse, Schweißgerät und alles drum herum ist in einer Garage im Hof untergebracht. Leider habe ich hierfür keinen geeigneten Raum und muss diese Arbeiten stets im Freien verrichten.

Johannes Heisel – Messermacher


6. Welche Art von Messern bietest Du an? Hast Du Dich auf eine Messerart spezialisiert?

Ich habe, wie schon eingangs erwähnt, ein besonderes Interesse an möglichst vielseitigen Messern als Reisebegleiter für Outdoor- und Abenteuertouren. Aber auch Kochmesser bereiten mir viel Freude. Eine echte Spezialisierung gibt es also nicht.
Am liebsten fertige ich allerdings repräsentative Jagdmesser mit entsprechend edlem Material. Mein Traum wären Kunden, bei denen Geld keine Rolle spielt und ich gestalterisch so richtig aus dem Vollen schöpfen kann, auch wenn das Holz alleine dann schon 100 Euro und die Klinge nochmal 400 Euro kosten würde.
Was ich nicht anbiete, sind Klappmesser. Bei fertigen Bausätzen kann man nicht mehr viel gestalten, und um selbst die Mechanik herzustellen, fehlt mir schlicht das richtige Werkzeug.

Johannes Heisel Art Messer

© Johannes Heisel
Ein Steckangelmesser aus meiner Werkstatt.
Johannes Heisel – Messermacher


7. Mit welchen Griffmaterialien arbeitest Du besonders gern?

Am liebsten verarbeite ich nach wie vor Echtholz. Ich lasse mich gerne von den natürlichen Maserungen und der Holzstruktur bei der Formgebung inspirieren. Besonders die Vielfalt hat es mir angetan. Viele meiner Messer sind allein schon deshalb Einzelstücke, die ich so auch nie wieder bauen könnte, weil es ein solches Stück Holz einfach nicht noch einmal gibt. Holzmuster sind wie Fingerabdrücke – einfach einmalig. Es ist mir immer eine Freude, zu meinem Lieblings-Holzhändler zu fahren und dort stundenlang im Lager nach dem einen Holzklotz zu suchen. Und nicht immer sind die teuren Exoten auch die Stücke, die es mir dann angetan haben.

Johannes Heisel Griffmaterial

© Johannes Heisel
Aufwändiger Kochmessergriff aus Amboina-Maserholz.
Johannes Heisel – Messermacher


8. Mit welchen Klingenmaterialien arbeitest Du besonders gern?

Beim Klingenstahl bin ich nicht so wählerisch. Da kommt es mir dann mehr darauf an, den Kunden zufrieden zu stellen und etwas zu finden, das seinen Vorstellungen und Bedürfnissen gerecht wird. Bei den kommerziellen Klingen macht es natürlich viel mehr Spaß, wenn man Qualität verbauen kann und nicht noch lange an der Klinge herum korrigieren muss, weil manches, z. B. die Klingenschultern, ab Werk zu ungenau sind. Es macht auch keinen Sinn, für einen Griff zwölf Arbeitsstunden aufzuwenden und dann bei der Klinge, die ja letztlich auch die Hauptsache ist, auf Teufel komm raus Geld zu sparen.

Johannes Heisel Klingenmaterial

© Johannes Heisel
Santoku-Kochmesser aus von Hand geschmiedetem 3-Lagen-Stahl.
Johannes Heisel – Messermacher


9. Welches Verfahren nutzt Du, um Deine Messer zu signieren? Steckt eine besondere Geschichte hinter Deinem Logo?

Wenn ich fremde Klingen verarbeite, bleibt selbstverständlich die Signatur des Herstellers so wie sie ist. Meine eigenen Klingen signiere ich mit einem Schlagstempel, der das Logo zeigt, das auch auf meiner Website zu sehen ist. Dieses Symbol hat meine Frau für mich gezielt als Signatur entworfen. Es gibt eine Linienführung wieder, die man wohl als charakteristisch oder typisch für meine Arbeit bezeichnen kann.
Johannes Heisel – Messermacher


10. Gibt es Deiner Meinung nach ein “richtiges Schärfen” von Messern? Wie schärfst Du Deine Messer?

Beim Schärfen ist auf jeden Fall (von Profimaschinen mal abgesehen) Handarbeit angesagt. Mit einem trockenen, elektrisch angetriebenen Schleifbock gibt man jeder Klinge den Rest.
Mit einem geführten Schärfsteinset, wie es im Handel von verschiedenen Herstellern angeboten wird, erzielt man meiner Meinung nach das beste Ergebnis. Man muss dann allerdings auch schon ca. 50 bis 60 Euro in die Hand nehmen. Damit bekommt man dann aber auch so ziemlich alles, was nicht außergewöhnlich klein ist, wieder scharf und kann zudem den Schärfwinkel selbst bestimmen. Da man ein gutes Kochmesser bei normalem Hausgebrauch auch nicht wirklich oft nachschärfen muss, lohnt sich da durchaus der Weg zum Fachmann.

Johannes Heisel Messer schaerfen

© Johannes Heisel
Schärfarbeit auf einem Handwerkermarkt.

Besondere Schneiden verlangen aber doch hin und wieder nach besonderem Werkzeug und besonderem Können. Ich denke dabei vor allem an japanische Kochmesser oder Rasiermesser. Dafür habe ich in meiner Werkstatt auch einen Satz klassischer, quaderförmiger Wassersteine zur Verfügung. Die sind allerdings noch teurer und verbrauchen sich auch schneller.

Johannes Heisel – Messermacher


11. Entwirfst und fertigst Du die zugehörigen Holster für Deine Messer selbst?

Selbstverständlich. Das Holster ist, außer bei den Kochmessern, unverzichtbarer Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Für den sicheren Gebrauch ist ein stabiles und gut bedienbares Holster genau so wichtig wie der sichere Halt am Griff oder die richte Länge der Klinge. Darüber hinaus ist sie im geholsterten Zustand der größte sichtbare Teil des Messers und sollte von daher auch optisch nicht hinter dem darin befindlichen Stück zurückstehen.
Alle meine Holster werden individuell auf das Messer angepasst und sind auch nicht untereinander austauschbar. Nur so kann guter Halt gewährleistet werden. Messer und Hülle gehören als Paar fest zusammen.

Johannes Heisel Holster

© Johannes Heisel
Messer und Gürtelscheide werden besonders aufeinanander abgestimmt.
Johannes Heisel – Messermacher


12. Gibt es unter denen von Dir handgefertigten Messern eines, mit dem Du etwas Besonderes verbindest?

Es gibt ein paar Stücke in meiner Sammlung, die ich vermutlich niemals hergeben werde. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Bei meinem bereits eingangs erwähnten ersten selbst hergestellten Fahrtenmesser sind es vor allem die Erinnerungen an die vielen gemeinsam bestandenen Abenteuer. Bei anderen ist es so, dass einfach unverhältnismäßig viel Arbeit hineingeflossen ist, wie etwa bei meinem Mini-Tanto.

Johannes Heisel Mini Tanto

© Johannes Heisel
Drei Arbeitstage für ein “kleines Ergebnis”.

Schmieden und vor allem Schleifen der nur 2,5 cm langen Klinge und die Montage des genau so kleinen Griffes haben mich drei Tage Zeit und ordentlich Blasen an den Fingern gekostet. So etwas möchte man einfach nicht hergeben.
Es gibt auch Stücke, die besonders gut gelungen sind oder aus besonderen, einmaligen Holzstücken entstanden sind. Auch davon würde ich mich wohl nicht gerne trennen. Aber wenn ein sympathischer Käufer dann ein ebenso sympathisches Angebot macht… mal sehen!
Es freut mich auch immer, wenn ich eines meiner Stücke mal wieder sehe. Dann nutze ich stets die Gelegenheit es nochmal durch meine Hände gleiten zu lassen.

Johannes Heisel – Messermacher


13. In welcher Preisklasse liegen Deine Messer? Wo liegt der Einstiegspreis Deiner Messer?

Wenn ich ein Messer ohne Zeitdruck und vielleicht in einer kleinen Serie (drei bis fünf gleich aufgebaute Messer) auf Lager bauen kann und beim Material auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achte, dann ist so ein Stück für ca. 120 bis 150 Euro zu haben. Das geht aber nur, weil ich nicht davon leben muss und das Ganze als Hobby betreibe.
Die meisten zum Gebrauch bestimmten Messer liegen so zwischen 150 und 200 Euro. Nach oben gibt es natürlich keine Grenze. Ich habe auch schon Sammlermesser für 400 Euro gebaut.
Johannes Heisel – Messermacher


14. Worin siehst Du die Unterschiede Deiner Messer zu denen, die in Groß-Serien in Messerschmieden produziert werden?

Der wesentliche Unterschied ist, dass ich viel mehr Wert auf die Details legen kann. Jedes Holzstück beispielsweise habe ich selbst aus einer großen Auswahl herausgesucht. Bei einem Serienmesser muss man quasi künstlich eine gewisse Individualität und Exklusivität erzeugen indem man z. B. eine zertifizierte und limitierte super Sonderedition eines Klassikers auf den Markt bringt. Bei mir kann sich auch der Normalkunde ganz individuell sein Wunschmesser zusammenstellen und es gemeinsam mit mir gestalten. So etwas gibt es dann wirklich nur einmal und es passt auch viel besser zur Person des Käufers.
Ein Messer mit einem Griff aus einer alten Planke des eigenen Segelbootes ist da nur ein Beispiel für das, was alles möglich ist.
Johannes Heisel – Messermacher


15. Welche Trends siehst Du für den Markt der handgefertigten Messer?

Einen wirklichen Trend sehe ich da eigentlich nicht. Es ist ja gerade die Stärke der kleinen Messermanufakturen und Messermacher auch kleine Marktnischen bedienen zu können.
Beachtlich finde ich aber die nach wie vor große Nachfrage nach traditionellem Kohlenstoff-Stahl oder Damaszener-Stahl, obwohl diese in ihrem reinen Nutzwert längst von modernem Hightech-Stahl überflügelt werden. Hier sind den Liebhabern offenbar der nostalgische Wert, die unnachahmliche Optik und die traditionelle Handwerkskunst wichtiger als das letzte Quäntchen Leistungsfähigkeit.
Johannes Heisel – Messermacher






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